Unsere Geschichte
 
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"...die Carmela?", natürlich kannten sie alle in Bibione. Wenn man jemanden fragte, wer war Carmela? Wussten alle Bescheid. Die "Mailänderin"! Sie war für Ihre Güte, aber auch für Ihren reizbaren und sturen Charakter gekannt. Sie hatte immer einen guten Rat für alle parat. War aber niemals zufrieden mit dem, was sie gerade geschafft hatte.

Carmela war meine Oma, eine sehr energische Frau auf die ich und meine Verwandte sehr stolz sind. Sie wurde in einer sehr armen Familie geboren. Sie versuchte,und hatte es auch geschafft, aus ihrem Leben und für ihre Familie das Optimalste herauszuholen. Mit ca. 30 Jahren lernte sie meinen Opa Natale kennen. Mit seiner Hilfe wurde das Haus in Bibione „geboren“. Während mein Opa in Mailand als Elektriker arbeitete, verbrachte meine Oma die meiste Zeit in Bibione mit den Söhnen Giulio und Eugenio.

- Carmela auf dem Strand -
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Das Haus "Carmela" wurde erst einmal für eine private Nutzung gebaut, und da Bibione Ende der 50iger-Jahre touristisch noch nicht so bekannt war. Es gab nur sehr wenige Hotels. Wenn trotzdem jemand bei meiner Oma nach einer Übernachtung fragte, gab sie ihm sofort ein Bett, und diese Übernachtung wurde dann mit Hilfe im Garten "bezahlt".

- Der erste Kunde von Villa Carmela -
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So kam es, dass meine Oma sich entschied, die gute Lage zu nutzen. Sie fing mit der erste Etage und baute drei Zimmer mit Küchen und Badezimmern aus, um diese an sonnenhungrige Touristen zu vermieten. Hier fängt die Ära von "Villa Carmela" an! Carmela hat ihr Haus für mehr als 40 Jahre geführt. Es blieb nicht bei diesen drei Zimmern. Sie baute „Villa Carmela“ nach und nach aus, so dass mehrere Wohnungen entstanden. Diese Wohnungen entsprechen allen Erfordernissen unserer Gäste.

- Die Familie Ghezzi -
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Meine Oma war auch für die Sauberkeit ihren Wohnungen bekannt. Ich erinnere mich noch als sie sagte: "Ein Fußboden ist dann nur sauber, wenn am Ende des Säuberns das Wasser im Eimer klar ist". Die "Villa Carmela" ist weiß gestrichen, da dies die Lieblingsfarbe meiner Oma war Wie Carmela immer sagte: "Ein Symbol für Sauberkeit und Reinheit".

Die Gäste der "Villa Carmela" kennen meinen Bruder, meine Cousins und mich seit wir geboren sind. Da auch wir jeden Sommer dort verbracht haben. Unsere Stammgäste kommen Jahr für Jahr wieder, um mit uns einen "euen" Sommer zu verbringen.

Meine Oma hat uns leider mit 85 Jahren im 1998 verlassen. Sie hat bis zuletzt ihre "Villa Carmela" geführt. Ihre Söhne fragte sie, ob sie sich um "Villa Carmela" kümmern Könnten, damit ihr Lebenswerk weiter geführt wird. Mein Vater und mein Onkel führen "Villa Carmela" in ihrem Sinne weiter.

Nach einer kompletten "Wiederauffrischung" des Hauses vermietet "Villa Carmela" noch Heute Carmelas Wohnungen, die immer noch so sauber gemacht und gepflegt werden, wie es ihre "Herrin" praktiziert hatte. Weil wir die "Villa Carmela" so weiter führen, wie meine Oma es wollte haben wir immer noch zufriedene Gäste.

Wir gehen auf die Wünsche unserer Gäste ein, damit diese sich wohl fühlen und das Gefühl haben Freunde zu treffen. Nun sind schon einige Jahre vergangen, indem wir uns begeistert um "Villa Carmela" gekümmert haben. Wir wissen, dass meine Oma sehr stolz auf uns wäre, wenn sie sehen könnte, wie wir, ihre Kinder und Enkelkinder, ihr Lebenswerk weiter führen.

- Villa Carmela heute -
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Greta Ghezzi